Fraud Management

"Fast schon täglich finden sich Schlagzeilen wie diese im Regionalteil deutscher Tageszeitungen:

  • 400.000 EUR Kundengelder veruntreut - Mitarbeiter der Raiffeisenbank XY zu Bewährungsstrafe verurteilt / Kritik am internen Kontrollsystem oder
  • Sparkassendirektor als Betrüger - Gericht verhängt Haftstrafe für Millionenschwindel.

Man muss nicht einmal den Wirtschaftsteil aufschlagen, um solche Berichte zu finden. Schlägt man ihn auf, wird alles nur größer, die Namen bekannter, die Vorgänge unüberschaubarer. Die gesamt Top-Liga der deutschen Wirtschaft scheint betroffen zu sein. Die Wirtschaftsdelikte in Deutschland nehmen jährlich zu, berichten die Medien. Besonders stark ausgefallen ist der Anstieg von Betrugsdelikten, die Fallzahlen beim Betrug mit Kapitalanlaen haben sich verdreifacht. Die Zahl der Betrugsfälle insgesamt wurchs ebenfalls um rund ein Drittel. (Auszug aus dem Buch Fraud Management von Dirk Scherp, bank-verlag medien, ISBN 978-3-86556-246-3)

Lesen Sie selbst die Fakten: Studie zur Wirtschaftskriminalität 2011 von PwC

Die Ergebnisse dieser Studie lassen also nur einen Schluss zu: Die Vorbeugung bzw. zukunftsorientierte Verhinderung von deliktischen Handlungen gehört auch zu den Aufgaben, denen sich Ihr Unternehmen stellen muss.

Daher müssen  Sie in Ihrem Unternehmen Maßnahmen zur Erschwerung oder Verhinderung von Straftaten ergreifen. Hier zählt auf jeden Fall ein effektives Internes Kontrollsystem und eine entsprechende Gestaltung Ihrer Geschäftsprozesse, sowie die Einrichtung einer Whistleblowing-Hotline.

Da es aber niemals einen hundertprozentigen Schutz geben wird, benötigen Sie des Weiteren Früherkennungssysteme. Früherkennungssysteme sind vor allem durch das KonTraG aus dem Jahre 1998 in den Mittelpunkt der Diskussion um ein angemessenes betriebliches Risikomanagement gerückt.

Whistleblowing

Der aus dem Englischen abgeleitete Begriff ist wörtlich als „die Pfeife blasen“ zu übersetzen.  Unter (internen) Whistleblowern sind Personen zu verstehen, die Hinweise auf mögliche Gefahren, Missstände oder Risiken an eine unternehmensinterne Stelle geben. Bei größeren Unternehmen wird die Position des Whistleblowers durch den Compliance-Officer wahrgenommen.  Beruhend u.a. auf  Vorgaben wie  bspw. der Whistleblower Protection des Sarbanes-Oaxley-Act (SOX) sind auch in Deutschland zunehmend mehr Unternehmen dazu verpflichtet, Whistleblowing-Systeme einzurichten. Hierbei handelt es sich um Meldewege, die der Aufdeckung und Bekämpfung von Verstößen gegen externe und interne Verhaltensvorschriften dienen. Aus Unternehmenssicht handelt es sich bei den oben erwähnten Verstößen vor allem um Straftatbestände zum Nachteil des Unternehmens. Dazu gehören u.a. Korruption, Banken-und Finanzkriminalität, Verstöße gegen die Rechnungslegung. Anders als beim internen Whistleblowing erfolgt beim externen Whistleblowing ein anonymer Hinweis an eine außerhalb des Unternehmens stehende Instanz (Staatsanwaltschaft, Polizei).

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Whistleblowing

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