Aufbau und Funktion der Gefährdungsanalyse nach § 25c KWG

Am 08.03.2011 wurden die Änderungen des § 25c KWG im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.

Zu den wesentlichen Änderungen des am 09.03.2011 in Kraft getretenen §25c KWG gehört u.a. die Schaffung der “Zentralen Stelle”, die sämtliche Maßnahmen zur Verhinderung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung sowie den “Sonstigen strafbaren Handlungen” koordinieren und für ein risikominimierendes Gesamtkonzept sorgen soll. Zu ihren Aufgaben bzw.  denen des Geldwäschebeauftragten  gehört, wie aus § 25c Abs. 1 KWG hervorgeht, auch die Schaffung und Fortentwicklung einer schriftlich zu fixierenden, institutsspezifischen Gefährdungsanalyse. Leitlinien zur Anfertigung einer solchen Gefährdungsanalyse als Dreh- und Angelpunkt aller Präventions-und Sicherungsmaßnahmen eines Finanzinstitutes wurden bereits in Rundschreiben 8/2005 der Ganzen Artikel lesen

Das interne Kontrollsystem – Sicherheit für Banken und Finanzdienstleister

In vielen Finanzdienstleistungsinstituten wird das interne Kontrollsystem, kurz IKS, immer noch unzureichend berücksichtigt. Die Institute richten es zumeist noch ein, doch findet es danach i.d.R. kaum Beachtung. Es wird weder in den Unternehmensablauf integriert noch in angemessener Weise regelmäßig angepasst. Die gesetzlichen Bestimmungen und betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten können auf diese Weise kaum eingehalten werden. Die Institute laufen Gefahr, unangenehme Folgen zu erfahren.

Mangelhaftes IKS kann Geschäftslizenz kosten – Kontinuierliche Weiterentwicklung notwendig

Man sollte die Notwendigkeit eines IKS nicht wegdiskutieren. Argumente, die ein mangelhaftes IKS schön reden sind gefährlich, denn im ungünstigsten Fall kann es die Geschäftslizenz kosten.

Unterdessen sollte man … Ganzen Artikel lesen

Synergien auf Grund Auslagerung im Bereich § 25c KWG nutzen

Sie sind ein kleineres oder mittleres Finanzdienstleiststungsinstitut und haben gemäß neuster gesetzlicher Vorgaben in den Bereichen der Prävention von Geldwäsche, Terrorismusfinanzung und bei “sonstigen strafbaren Handlungen” gem. § 25c KWG eine integrierte Gefährdungsanalyse anzufertigen.

Zu den allgemeinen Sicherungsmaßnahmen gem. § 25c KWG gehört  unter anderem:

Die Sammlung von Informationen (innerhalb und außerhalb des Instituts) über strafbare Handlungen und Risiken, z. B.:

  • Analyse und Auswertung von aufgedeckten Fällen (z. B. Schaffung einer Betrugs-, Kriminalitäts- und/oder Schadendatenbank)
  • Informationen zum Gefährdungspotential
  • Informationen durch Ermittlungsbehörden oder andere Stellen (Typologien)
  • Medienberichte
  • Informationsdatenbanken
  • Vernetzung und Informationsaustausch mit anderen Instituten (entsprechend § 12 Abs. 3 GwG und
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Der neue § 25c KWG und seine Auswirkungen

Am 08.03.2011 wurden die Änderungen des § 25c KWG im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.

Welche Neuerungen wurden festgelegt und was für Auswirkungen ergeben sich hierdurch für Finanzdienstleister und wie können wir Ihnen helfen?

Die wesentlichen Änderungen sind:

  • Schaffung und Fortentwicklung einer institutsspezifischen “Integrierten Gefährdungsanalyse” für Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und “Sonstige strafbare Handlungen”
  • Einrichtung einer “Zentralen Stelle” zur Koordination der Prävention von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und “Sonstigen strafbaren Handlungen”
  • Ausrichtung aller weiteren organisatorischen Sicherungsmaßnahmen des Instituts, wie zum Beispiel Monitoring- und Kontrollmaßnahmen anhand dieser Gefährdungsanalyse
  • Festlegen und Pflegen von internen Grundsätzen (Pflichten, Verantwortlichkeiten, etc.)
  • Institutsweite kunden- und mitarbeiterbezogene Sicherungsmaßnahmen

Besonders hervorzuheben ist die Schaffung der … Ganzen Artikel lesen