Der neue § 25c KWG und seine Auswirkungen

Am 08.03.2011 wurden die Änderungen des § 25c KWG im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.

Welche Neuerungen wurden festgelegt und was für Auswirkungen ergeben sich hierdurch für Finanzdienstleister und wie können wir Ihnen helfen?

Die wesentlichen Änderungen sind:

  • Schaffung und Fortentwicklung einer institutsspezifischen “Integrierten Gefährdungsanalyse” für Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und “Sonstige strafbare Handlungen”
  • Einrichtung einer “Zentralen Stelle” zur Koordination der Prävention von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und “Sonstigen strafbaren Handlungen”
  • Ausrichtung aller weiteren organisatorischen Sicherungsmaßnahmen des Instituts, wie zum Beispiel Monitoring- und Kontrollmaßnahmen anhand dieser Gefährdungsanalyse
  • Festlegen und Pflegen von internen Grundsätzen (Pflichten, Verantwortlichkeiten, etc.)
  • Institutsweite kunden- und mitarbeiterbezogene Sicherungsmaßnahmen

Besonders hervorzuheben ist die Schaffung der “Zentralen Stelle”, die sämtliche Maßnahmen zur Verhinderung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung sowie den “Sonstigen strafbaren Handlungen” koordinieren und für ein risikominimierende Gesamtkonzept sorgen soll. Bei Ihr sind folgende Aufgaben anzusiedeln:

  • Definition und Aktualisierung von internen Grundsätzen
  • Fortlaufende Entwicklung geeigneter Strategien zur Verhinderung des Missbrauchs von neuen Produkten und Technologien, die die Anonymität von Geschäftsbeziehungen und Transaktionen begünstigen können
  • Schaffung und Fortentwicklung einer institutsspezifischen Gefährdungsanalyse zu “sonstigen strafbaren Handlungen” mit einer Identifizierung aller aus solchen internen als auch externen strafbaren Handlungen resultierenden möglichen Risiken
  • Sicherstellung, dass die jeweiligen Gefährdungsanalysen in Bezug auf Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und “sonstigen strafbaren Handlungen” aufeinander abgestimmt sind
  • Ausrichtung sämtlicher weiterer Handlungsschritte (insbesondere allgemeine und konkrete Sicherungsmaßnahmen), Monitoring- und Kontrollmaßnahmen anhand dieser Gefährdungsanalyse
  • Gefährdungsbasierte Überprüfung der Wirksamkeit der bereits in den Prozessen der Institute verankerten Kontrollen und prozessimmanten Kontrollsysteme
  • Schaffung klarer und einheitlicher Berichtswege und -pflichten, u. a. an Vorstand/Geschäftsleitung und andere Geschäftsbereiche
  • Kontakt zu Strafverfolgungsbehörden sowie mit der BaFin hinsichtlich entsprechender Sachverhalte

Gemäß Abstimmung zwischen dem Ministerium für Finanzen, der BaFin und dem ZKA ist das Outsourcing dieser “Zentralen Stelle” erlaubt. Somit können Finanzdienstleistungsunternehmen zukünftig die Geldwäscheprävention, das Sanktionsmanagement sowie die Fraudprävention vollständig auslagern!

Auf Grund unserer langjährigen Erfahrung in diesem Bereich würden wir Sie daher gerne bei der Umsetzung des neuen § 25c KWG in Form von Beratung oder Übernahme der Funktion der “Zentralen Stelle” unterstützen. Nehmen Sie doch Kontakt mit uns auf.

Thomas Gutte
CDC Compliance & Datenschutz Consulting UG (haftungsbeschränkt)
Unter den Eichen 5 – Haus i -
65195 Wiesbaden
Tel.: +49 611 204 74 29
FAX: +49 611 204 74 34
E-Mail: thomas.gutte@cdc-ug.de
WEB: http://www.cdc-ug.de

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