Kenne deine Risiken, aber mit System! – Gefährdungsanalyse in der Geldwäsche-Prävention

Die Anforderungen im Bereich der Geldwäsche-Prävention steigen stetig. Im Februar dieses Jahres wurde die bestehende Geldwäscherichtlinie 2005/60/EG überarbeitet und erweitert in der Form der 4. Geldwäscherichtlinie 2013/0025(COD) vorgestellt. Während die EU Kommission die Neufassung prüft stellen sich viele Unternehmen bereits auf die erweiterten Richtlinien ein. Für die Richtlinie selbst haben die Mitgliedstaaten der EU eine Umsetzungsfrist von zwei Jahren.

Bei den Neuerungen sind zwei Aspekte besonders wichtig. Erstens, die Anzahl der betroffenen Unternehmen wird erweitert. Während zuvor interne Sicherheitssysteme hauptsächlich für Kredit- und Finanzinstitute bestimmt waren, müssen nun alle geldwäscherechtlich Verpflichteten den neuen Anforderungen entsprechen. Zweitens, die Anzahl der Mindestanforderungen … Ganzen Artikel lesen

Finanzdienstleister – Lost in Compliance? Ein Update.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Am 18.11.2013 in der Zeit von 09:00-17:00 Uhr findet im Wiesbadener Dorint Pallas Hotel die Fachtagung “Finanzdienstleister – Lost in Compliance? Ein Update.” statt.

Neben hochkarätigen Branchenvertretern der Finanzdienstleistungsbranche, Juristen und der BaFin, die zu den diversen Änderungen in den Bereichen der Wertpapier-Compliance, des Risikomanagements, sowie des Datenschutzes praxisbezogen referieren werden, wird unser Geschäftsführer Herr Thomas Gutte auf die Änderungen im Bereich der Geldwäscheprävention auf Grund der 4. EU-Geldwäscherichtlinie eingehen und zu den neuen Vorgaben für  die Prüfungen nach § 29 Abs. 2 KWG im Rahmen der Jahresabschlussprüfung, Sonderprüfungen nach § 44 KWG im Bereich … Ganzen Artikel lesen

Sind Sie gut für die nächste Geldwäsche-Prüfung vorbereitet?

Eine Vielzahl gesetzlicher (hier sind u. a. zu nennen das GWPräOptG, BGBl. 2011, S. 2959 und GwGErgG, BGBl. 2013, S. 268) und aufsichtsrechtlicher Neuerungen hat in den letzten Jahren zu Veränderungen in der Aufbau- und Ablauforganisation (hier ist u. a. die Zentrale Stelle zu nennen) bezüglich der Prävention von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und neu den sonstigen strafbaren Handlungen bei den Finanzdienstleistungsinstituten geführt. Die Umsetzung dieser Vorgaben stellt die Finanzdienstleistungsinstitute derzeit immer noch vor teilweise großen Herausforderungen, zumal anfangs keine Auslegungs- und Anwendungshinweise veröffentlicht waren. Mittlerweile liegen diese von der Deutschen Kreditwirtschaft (DK), dem Bundesministerium der Finanzen und der … Ganzen Artikel lesen

Geldwäscheprävention – Als Versicherungsmakler immer aktuell informiert und organisatorisch gut aufgestellt sein

Weltweit ist eine Zunahme der organisierten Kriminalität zu verzeichnen. Für die Kriminellen ist es dabei wichtig, ihr „ergaunertes“ Geld den offiziellen Wirtschafts-/Geldzyklus zuzuführen. Dieser Vorgang wird als Geldwäsche bezeichnet. Unternehmen/Anbieter von Finanzprodukten oder Luxusgütern wie z.B. Immobilien, Schmuck, Autos, etc. zu denen somit also auch Versicherungsunternehmen und –vermittler, wie z.B. Makler gehören, geraten somit ungewollt in den Fokus von Kriminellen, in dem diese die angebotenen Produkte für ihre Zweck missbrauchen möchten. Dass hier eine gezielte Prävention stattfinden muss, bedarf keiner Zweifel. Jegliche Formen von kriminellen Handlungen müssen im Vorfeld verhindert bzw. erschwert und unter Strafe gestellt werden.

Deutschland ist Mitglied … Ganzen Artikel lesen

Weshalb entscheiden sich Unternehmen für ein “Whistleblowing System” und wenn sie eins haben: wie weit gehen sie damit?

von RA Björn Rohde-Liebenau Ombudsmann, Mediator RCC@risk-communication.de Mitglied im Netzwerk der CDC Compliance & Datenschutz Consulting UG (haftungsbeschränkt)

Sind es die auffälligen Unternehmen oder die trendigen, die sich für ein Whistleblowing System entscheiden? Ist es schon Gruppendruck, wenn es bei uns nach bestimmten Statistiken überwiegend bereits Whistleblowing Systeme installiert sein sollen? Steht man irgendwo gut da, wenn man hier Punkte macht, oder ist es eher die Sorge um die Reputation, die zur Tätigkeit zwingt? Antworten könnten vielleicht Schlagzeilen produzieren. Statistiken könnten ebenso belastbare wie erwartbare Antworten liefern – und kämen vielleicht nicht an den Kern der Sache heran. Viele Gespräche … Ganzen Artikel lesen

Aufbau und Funktion der Gefährdungsanalyse nach § 25c KWG

Am 08.03.2011 wurden die Änderungen des § 25c KWG im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.

Zu den wesentlichen Änderungen des am 09.03.2011 in Kraft getretenen §25c KWG gehört u.a. die Schaffung der “Zentralen Stelle”, die sämtliche Maßnahmen zur Verhinderung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung sowie den “Sonstigen strafbaren Handlungen” koordinieren und für ein risikominimierendes Gesamtkonzept sorgen soll. Zu ihren Aufgaben bzw.  denen des Geldwäschebeauftragten  gehört, wie aus § 25c Abs. 1 KWG hervorgeht, auch die Schaffung und Fortentwicklung einer schriftlich zu fixierenden, institutsspezifischen Gefährdungsanalyse. Leitlinien zur Anfertigung einer solchen Gefährdungsanalyse als Dreh- und Angelpunkt aller Präventions-und Sicherungsmaßnahmen eines Finanzinstitutes wurden bereits in Rundschreiben 8/2005 der Ganzen Artikel lesen

Deutschland – ein Paradies der Geldwäscher?

Wenn man die kürzlich von BKA und BaFin vorgelegten neuesten Zahlen der Geldwäscheverdachtsmeldung zugrunde legt, kann man von dieser Vermutung ausgehen. So ist die Zahl der Geldwäscheverdachtsmeldungen im Jahr 2011 um 17% auf fast 13.000 Fälle auf ein neues Rekordhoch gestiegen, wobei sich bei knapp der Hälfte der gemeldeten Fälle der Verdacht einer Straftat erhärtet hat.  90% der Meldungen stammen von den Kreditinstituten. Nach Ansicht der BaFin belegt die erneut gestiegene Zahl der Verdachtsmeldungen ein Funktionieren der Gesetze sowie deren effektive Umsetzung und Einhaltung.

Geldwäsche nicht nur im Finanzsektor

Von Geldwäscheaktivitäten betroffen ist aber nicht nur der Finanzsektor, sondern neben … Ganzen Artikel lesen

Geldwäschebekämpfung bei Nichtfinanzdienstleistungsunternehmen

Deutschland galt bisher als Eldorado für Geldwäschegeschäfte. Der große Bargeldumlauf, die liquiden Finanzmärkte und die unzureichenden staatlichen Interventionen haben förmlich zum „Säubern der Gelder“ aufgerufen. Nach OECD-Schätzungen beläuft sich der Schaden weltweit auf jährlich 500 Milliarden Euro.

Durch von der Financial Action Task Force (FATF) im Deutschlandbericht vom 19. Februar 2010 festgestellte Defizite im deutschen Rechtssystem bei der Bekämpfung von Geldwäsche wurde Deutschland von der europäischen Kommission aufgerufen, die dritte EU-Geldwäscherichtlinie vollständig umzusetzen.

Hierbei werden auch Unternehmen und Gewerbetreibende aus dem Nichtfinanzdienstleistungssektor (Corporates) angesprochen. Dazu zählen u. a. Rechtsanwälte, Notare, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Immobilienmakler und „Personen“ die gewerblich mit Gütern handeln … Ganzen Artikel lesen