Sind Sie gut für die nächste Geldwäsche-Prüfung vorbereitet?

Eine Vielzahl gesetzlicher (hier sind u. a. zu nennen das GWPräOptG, BGBl. 2011, S. 2959 und GwGErgG, BGBl. 2013, S. 268) und aufsichtsrechtlicher Neuerungen hat in den letzten Jahren zu Veränderungen in der Aufbau- und Ablauforganisation (hier ist u. a. die Zentrale Stelle zu nennen) bezüglich der Prävention von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und neu den sonstigen strafbaren Handlungen bei den Finanzdienstleistungsinstituten geführt. Die Umsetzung dieser Vorgaben stellt die Finanzdienstleistungsinstitute derzeit immer noch vor teilweise großen Herausforderungen, zumal anfangs keine Auslegungs- und Anwendungshinweise veröffentlicht waren. Mittlerweile liegen diese von der Deutschen Kreditwirtschaft (DK), dem Bundesministerium der Finanzen und der … Ganzen Artikel lesen

Foreign Corrupt Practices Act (FCPA) – Leitfaden zur Vermeidung von Korruption

Im November 2012 wurde gemeinsam durch das US-Justizministerium und die US-Börsenaufsicht ein Leitfaden herausgegeben, der sich mit der Umsetzung des so genannten Foreign Corrupt Practices Act (FCPA) beschäftigt (http://www.justice.gov/criminal/fraud/fcpa/). Hierbei handelt es sich um ein US-Bundesgesetz, das Zahlungen an staatliche Amtsträger mit dem Ziel, entweder den Zuschlag für ein Geschäft zu erhalten oder bereits bestehende geschäftliche Beziehungen aufrechtzuerhalten, verbietet. Weiterhin werden alle Unternehmen die an einer US-Börse gelistet sind dazu verpflichtet, eine auf die Antikorruptionsregeln des FCPA abgestimmte Buchführung vorzunehmen. Betroffen von diesen Regeln sind auch deutsche Gesellschaften mit Geschäftstätigkeit und/oder Börsenzulassung in den USA.

Der Leitfaden, der … Ganzen Artikel lesen

Weshalb entscheiden sich Unternehmen für ein “Whistleblowing System” und wenn sie eins haben: wie weit gehen sie damit?

von RA Björn Rohde-Liebenau Ombudsmann, Mediator RCC@risk-communication.de Mitglied im Netzwerk der CDC Compliance & Datenschutz Consulting UG (haftungsbeschränkt)

Sind es die auffälligen Unternehmen oder die trendigen, die sich für ein Whistleblowing System entscheiden? Ist es schon Gruppendruck, wenn es bei uns nach bestimmten Statistiken überwiegend bereits Whistleblowing Systeme installiert sein sollen? Steht man irgendwo gut da, wenn man hier Punkte macht, oder ist es eher die Sorge um die Reputation, die zur Tätigkeit zwingt? Antworten könnten vielleicht Schlagzeilen produzieren. Statistiken könnten ebenso belastbare wie erwartbare Antworten liefern – und kämen vielleicht nicht an den Kern der Sache heran. Viele Gespräche … Ganzen Artikel lesen

Geldwäschebekämpfung bei Nichtfinanzdienstleistungsunternehmen

Deutschland galt bisher als Eldorado für Geldwäschegeschäfte. Der große Bargeldumlauf, die liquiden Finanzmärkte und die unzureichenden staatlichen Interventionen haben förmlich zum „Säubern der Gelder“ aufgerufen. Nach OECD-Schätzungen beläuft sich der Schaden weltweit auf jährlich 500 Milliarden Euro.

Durch von der Financial Action Task Force (FATF) im Deutschlandbericht vom 19. Februar 2010 festgestellte Defizite im deutschen Rechtssystem bei der Bekämpfung von Geldwäsche wurde Deutschland von der europäischen Kommission aufgerufen, die dritte EU-Geldwäscherichtlinie vollständig umzusetzen.

Hierbei werden auch Unternehmen und Gewerbetreibende aus dem Nichtfinanzdienstleistungssektor (Corporates) angesprochen. Dazu zählen u. a. Rechtsanwälte, Notare, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Immobilienmakler und „Personen“ die gewerblich mit Gütern handeln … Ganzen Artikel lesen

Datenschutz bei der Umsetzung des §25c KWG

Die Umsetzung des §25c KWG stellt für die Finanzdienstleistungsunternehmen derzeit eine Herausforderung dar. Vor allem, im Hinblick auf die Definition der strafbaren Handlungen von denen das einzelne Institut betroffen sein kann.

Betrachtet man nun auch noch das in diesem Paragraphen geforderte EDV-gestütze Monitoring, muss hier dringend auf Einhaltung des Datenschutzes hingewiesen werden.

Die Monitoring-Pflicht ist Bestandteil des §25c KWG und dient zur Abwehr von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und anderen strafbaren Handlungen. Um dies zu gewährleisten, müssen personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet und genutzt werden. Der Datenschutz muss jedoch stets gewährleistet sein.

Hierbei entsteht für die mit der Umsetzung des § 25c KWG-Verpflichteten  … Ganzen Artikel lesen

Unternehmensreaktionen auf wirtschaftskriminellen Schaden

Seit einigen Jahren steigt die Zahl der Wirtschaftskriminalität immer weiter an. Auch der Mittelstand bleibt nicht verschont. Das Problem ist hinlänglich erkannt und präventive Maßnahmen sind ergriffen worden. Dennoch fallen Unternehmen trotzdem der Wirtschaftskriminalität zum Opfer.

Was geschieht wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, sprich, wenn ein Unternehmen tatsächlich einen wirtschaftskriminellen Schaden erleidet? Hier stellt sich die Frage, welche Reaktionen seitens der Unternehmen erfolgen? Wie gesagt, es kann jedes Unternehmen treffen, auch beim bestens durchdachten Risikomanagement ist kein Finanzdienstleister wirklich geschützt vor etwaigen Angriffen.

Die Erstmaßnahmen sind grundlegend, um weiteren Unternehmensschaden zu vermeiden. Zunächst einmal gilt es, Ruhe … Ganzen Artikel lesen

Das interne Kontrollsystem – Sicherheit für Banken und Finanzdienstleister

In vielen Finanzdienstleistungsinstituten wird das interne Kontrollsystem, kurz IKS, immer noch unzureichend berücksichtigt. Die Institute richten es zumeist noch ein, doch findet es danach i.d.R. kaum Beachtung. Es wird weder in den Unternehmensablauf integriert noch in angemessener Weise regelmäßig angepasst. Die gesetzlichen Bestimmungen und betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten können auf diese Weise kaum eingehalten werden. Die Institute laufen Gefahr, unangenehme Folgen zu erfahren.

Mangelhaftes IKS kann Geschäftslizenz kosten – Kontinuierliche Weiterentwicklung notwendig

Man sollte die Notwendigkeit eines IKS nicht wegdiskutieren. Argumente, die ein mangelhaftes IKS schön reden sind gefährlich, denn im ungünstigsten Fall kann es die Geschäftslizenz kosten.

Unterdessen sollte man … Ganzen Artikel lesen

Der Compliance-Circle FFM trifft sich am 01.09.2011 um 19:30 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute möchte ich Sie auf folgende interessante Veranstaltung des Compliance-Circles Frankfurt aufmerksam machen.

Eingehend wird Herr R. Inderwies, Geldwäschebeauftragter der Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau einen kurzen Vortrag über den neuen § 25c KWG halten. Im Anschluss können die Teilnehmer in der entspannten Atmosphäre des Restaurants Apfelwein Klaus in der Kaiserhofstraße 18 – 20 in 60313 Frankfurt (Anfahrtsbeschreibung: http://www.apfelweinklaus.de/index.php/de/anfahrt) alle offenen Compliancefragen, die Ihnen wichtig sind, diskutieren.

Es ist jeder herzlich eingeladen, der sich mit den Themengebieten Compliance, Geldwäsche- und Betrugsprävention dienstlich auseinander setzen darf.

Seien Sie bitte so freundlich und melden sich im Vorfeld per E-Mail an … Ganzen Artikel lesen

Synergien auf Grund Auslagerung im Bereich § 25c KWG nutzen

Sie sind ein kleineres oder mittleres Finanzdienstleiststungsinstitut und haben gemäß neuster gesetzlicher Vorgaben in den Bereichen der Prävention von Geldwäsche, Terrorismusfinanzung und bei “sonstigen strafbaren Handlungen” gem. § 25c KWG eine integrierte Gefährdungsanalyse anzufertigen.

Zu den allgemeinen Sicherungsmaßnahmen gem. § 25c KWG gehört  unter anderem:

Die Sammlung von Informationen (innerhalb und außerhalb des Instituts) über strafbare Handlungen und Risiken, z. B.:

  • Analyse und Auswertung von aufgedeckten Fällen (z. B. Schaffung einer Betrugs-, Kriminalitäts- und/oder Schadendatenbank)
  • Informationen zum Gefährdungspotential
  • Informationen durch Ermittlungsbehörden oder andere Stellen (Typologien)
  • Medienberichte
  • Informationsdatenbanken
  • Vernetzung und Informationsaustausch mit anderen Instituten (entsprechend § 12 Abs. 3 GwG und
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Der neue § 25c KWG und seine Auswirkungen

Am 08.03.2011 wurden die Änderungen des § 25c KWG im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.

Welche Neuerungen wurden festgelegt und was für Auswirkungen ergeben sich hierdurch für Finanzdienstleister und wie können wir Ihnen helfen?

Die wesentlichen Änderungen sind:

  • Schaffung und Fortentwicklung einer institutsspezifischen “Integrierten Gefährdungsanalyse” für Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und “Sonstige strafbare Handlungen”
  • Einrichtung einer “Zentralen Stelle” zur Koordination der Prävention von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und “Sonstigen strafbaren Handlungen”
  • Ausrichtung aller weiteren organisatorischen Sicherungsmaßnahmen des Instituts, wie zum Beispiel Monitoring- und Kontrollmaßnahmen anhand dieser Gefährdungsanalyse
  • Festlegen und Pflegen von internen Grundsätzen (Pflichten, Verantwortlichkeiten, etc.)
  • Institutsweite kunden- und mitarbeiterbezogene Sicherungsmaßnahmen

Besonders hervorzuheben ist die Schaffung der … Ganzen Artikel lesen