Archiv des Autors: Thomas.Gutte

Umsetzungsmöglichkeiten der Compliance-Funktion bei Instituten

Spätestens seit der Einführung der Mindestanforderungen an die Compliance-Funktion und die weiteren Verhaltens-, Organisations- und Transparenzpflichten nach §§ 31 ff. WpHG (MaComp) vom 07.06.2010 sollten auch kleine und mittelständische Banken und Finanzdienstleister sich Gedanken machen, wie sie die Compliance-Funktion in Ihrem Institut umsetzen.

Es bestehen hierfür folgende Lösungsansätze:

  • Aufbau einer internen Compliance Einheit
  • Auslagerung  der Compliance-Funktion auf einen spezialisierten Dienstleister
  • Kombination einer internen Lösung mit Unterstützung durch das Know-how eines externen Anbieters.

Welches dieser Lösungen für das jeweilige Institut die richtige Vorgehensweise darstellt ist genauso unterschiedlich zu beantworten, wie die Institute ebenso vielfältig aufgestellt sind.

Eines kristallisiert sich allerdings bei der genaueren Betrachtung … Ganzen Artikel lesen

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Videoüberwachung – Was ist zu beachten?

Mittlerweile ist es üblich dass in vielen Bereichen unserer Gesellschaft (Staat als auch Privatwirtschaft) Videoüberwachungen mit dem Ziel der Verhinderung bzw. Aufklärung von Straftaten wie z. B. Einbruch oder Diebstahl durchgeführt werden. Dabei müssen die Aufsteller von Videoüberwachungsanlagen das bereits im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankerte Persönlichkeitsrecht beachten. Konkret hat der Gesetzgeber hierfür im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) den §en 6b – „Beobachtung öffentlich zugänglicher Räume mit optisch-elektronischen Einrichtungen“ Regelungen vorgegeben. Demnach ist nicht jeder Einsatz von Videoüberwachungsgeräte zulässig.

Daher sollte vor dem Einsatz einer solchen Videoüberwachung zunächst stets als Erstes abgeklärt werden, ob nicht auch andere Mittel zur Prävention von Straftaten … Ganzen Artikel lesen

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CRD IV – Regulierungspaket zur Umsetzung von Basel III ist ab 2014 anzuwenden

Wie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in ihrem aktuellen Journal mitteilt sind die Regelungen von CRD IV und CRR nun vermutlich ab 01.01.2014 anzuwenden. Dafür ist es aber noch erforderlich dass das Regelungswerk im Amtsblatt der Europäischen Union bis zum 30. Juni 2013 veröffentlicht wird. Geschieht dies erst danach, so verschiebt sich der Start auf den 01.07.2014.

Das CRD-IV-Paket soll für eine quantitativ und vor allem qualitativ bessere Eigenmittelausstattung der Institute sorgen und wird erstmals EU-weit harmonisierte Liquiditätsanforderungen stellen. Mit CRD IV und CRR wird darüber hinaus ein “Single Rule Book” geschaffen. Es harmonisiert das europäische Bankenaufsichtsrecht, sorgt für einen … Ganzen Artikel lesen

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Compliance Circle FFM trifft sich am 28.05.2013 – Thema MaRisk 5.0

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Sie recht herzlich zu dem nächsten Treffen des Compliance Circles in Frankfurt einladen.

Der Compliance Circle FFM trifft sich am 28.05.2013 um 19:30 Uhr im Restaurant Fontana di Trevi, Mittelweg 60, 60318 Frankfurt am Main. Näher Informationen zur Örtlichkeit können Sie auf der Webseite http://www.fontana-ditrevi.de/index-1.htm ersehen.

Mit der MaRisk 5.0 haben wir nun die angelsächsische Definition von Compliance auch in Deutschland für den Finanzdienstleistungssektor umzusetzen. Neben der bisherigen Wertpapier-Compliance müssen die Institute nun die sogenannte MaRisk-Compliance umsetzen, zusätzlich ist ebenfalls ein Risikocontroller als Instanz im Institut zu implementieren. Was dieses nun konkret für … Ganzen Artikel lesen

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Sind Sie gut für die nächste Geldwäsche-Prüfung vorbereitet?

Eine Vielzahl gesetzlicher (hier sind u. a. zu nennen das GWPräOptG, BGBl. 2011, S. 2959 und GwGErgG, BGBl. 2013, S. 268) und aufsichtsrechtlicher Neuerungen hat in den letzten Jahren zu Veränderungen in der Aufbau- und Ablauforganisation (hier ist u. a. die Zentrale Stelle zu nennen) bezüglich der Prävention von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und neu den sonstigen strafbaren Handlungen bei den Finanzdienstleistungsinstituten geführt. Die Umsetzung dieser Vorgaben stellt die Finanzdienstleistungsinstitute derzeit immer noch vor teilweise großen Herausforderungen, zumal anfangs keine Auslegungs- und Anwendungshinweise veröffentlicht waren. Mittlerweile liegen diese von der Deutschen Kreditwirtschaft (DK), dem Bundesministerium der Finanzen und der … Ganzen Artikel lesen

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Vermeidbare Fehler von Unternehmen bei Prüfungen durch die Datenschutz-Aufsichtsbehörden

Wie aus dem kürzlich veröffentlichten Jahresbericht 2012 des Berliner Datenschutzbeauftragten (http://www.datenschutz-berlin.de/content/nachrichten/datenschutznachrichten/27-maerz-2013)  hervorgeht, halten einige der vom Datenschutzbeauftragten kontrollierten Unternehmen nicht die vom Datenschutzrecht festgelegten Anforderungen ein. Ursache hierfür können entweder mangelnde Kenntnis der rechtlichen Regelungen sein  oder eine Organisation, die nicht den datenschutzrechtlichen Ansprüchen genügt. Betroffen sind vor allem die für Werbezwecke verarbeiteten und genutzten personenbezogenen Daten. Als weitere Fehlerquellen werden im genannten Bericht folgende genannt:

Entweder gar nicht vorhandene oder nur fehlerhaft geführte Verfahrensverzeichnisse (die zu führen nach § 4e BDSG jedes Unternehmen verpflichtet ist und die den Umgang mit personenbezogenen Daten dokumentieren): Das Fehlen eines solchen … Ganzen Artikel lesen

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Neue Anforderungen an die Interne Revision des Basel Committee on Banking Supervision

Nachdem die Bedeutung der Internen Revision innerhalb der Corporate Governance bereits im August 2001 durch die BIS mittels 20 Grundsätze herausgestellt wurde, erfolgte im Juni 2012 eine Aktualisierung dieses Grundsatzpapieres. Dieses „neue“ Grundsatzpapier (http://www.bis.org/publ/bcbs223.html), dessen Darstellung allerdings in weiten Teilen auf dem angelsächsischen „One-Tier-System“ (d. h. keine Trennung von Geschäftsleitung und Überwachung) beruht und daher nur in eingeschränktem Maße auf das in Deutschland übliche „Two-Tier-System“ angewendet werden kann (M. Berndt/C. Raspe, Interne Revision – Die „First Line of Defence“ der Aufsicht? In: Bank-Praktiker 12-01/2013,461), verfolgt zwei Ziele: einerseits soll eine Stärkung der Funktion der Internen Revision … Ganzen Artikel lesen

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Compliance Circle FFM trifft sich am 27.02.2013 – Thema: Hinweisgebersystem

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Sie recht herzlich zu dem  nächsten Treffen des Compliance Circles in Frankfurt einladen.

Der Compliance Circle FFM trifft sich am 27.02.2013 um 19:30 Uhr im Restaurant Portofino, Scheffelstraße 28, 60318 Frankfurt am Main statt. Nähere Informationen zur Örtlichkeit können Sie auf der Webseite http://www.portofino-frankfurt.de ersehen.

Wir wollen diesmal über Hinweisgebersysteme sprechen. Hierzu wird Herr RA Björn Rohde-Liebenau einen kleinen Vortrag vorbereiten. Im Anschluss werden wir auch aktuelle Themen der Teilnehmer in einer freien Runde diskutieren.

Über Ihre rege Teilnahme würde ich mich sehr freuen.

Seien Sie bitte so freundlich und melden sich über … Ganzen Artikel lesen

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MaRisk – Wir haben reagiert und bieten Ihnen unsere Unterstützung bzgl. Umsetzung an

Wie bereits in unserem Blogbeitrag vom 31.12.2012 „Handlungsbedarf bei Finanzdienstleistungsunternehmen – Novellierung der MaRisk“ aufgeführt, hat die BaFin auf das vom The Institute of Internal Auditors (IIA) auf internationaler Ebene propagierte „Three Lines of Defence-Modell“  (siehe auch unseren Blogbeitrag vom 31.08.2012 „Three Lines of Defense Modell – Die Positionierung der internen Revision“) und den Vorgaben der europäischen Bankenaufsicht im Rahmen von Basel III, den CRD IV Vorgaben reagiert und zum 14.12.2012 die „Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk)“ novelliert.

Es ist zu erkennen, dass der Umsetzungsaufwand an einigen Stellen hoch ist und die Institute im … Ganzen Artikel lesen

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Eine kleine Einführung in das Reputationsrisiko und -management

Im Finanzsektor lässt sich der Begriff „Reputation“ eines Unternehmens als die Summe aller positiven (Vertrauen und Seriosität, Kompetenz) Wahrnehmungen durch seine Stakeholder (Anspruchsgruppen, z.B. Kunden, Mitarbeiter, Partner, Investoren etc.) definieren. Die Reputation als immaterieller Vermögenswert ist von großer Bedeutung für ein Finanzdienstleistungsunternehmen und muss, um den Unternehmenswert zu steigern bzw. Wettbewerbsvorteile zu erzielen, stetig verbessert werden. Der Begriff „Reputationsrisiko“ im weiteren Sinne bezeichnet ein negatives (Reputationsverlust > sinkender Marktwert) oder positives (Reputationsgewinn > steigender Marktwert) Abweichen von der erwarteten Reputation.

In Zusammenhang mit den großen Betrugsfällen der letzten Jahre (UBS, Société General, Barings) hat der Begriff … Ganzen Artikel lesen

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